Neue Studie: Kaufen bleibt günstiger als Mieten!



Die Mehrheit der Deutschen lebt zur Miete. Lediglich jeder Vierte ist Eigentümer seiner Vier Wände.

Wer schon länger in einem Mietverhältnis wohnt, wird sicher ab und an darüber nachgedacht haben, was er seinem Vermieter über die Jahre bereits an Miete überwiesen hat. Besonders in den Großstädten, in denen der Mietspiegel stetig steigt, kommt man bei einer solchen Rechnung schnell auf eine stattliche Summe. Geld, das ausgegeben wurde und weg ist, ohne Mehrwert (z.B.  Altersvorsorge). Die Summe der Mieten erreicht eine Höhe, die den Gedanken nahelegt, sein Geld künftig in die Finanzierung einer eigenen Immobilie zu stecken!

Worauf warten? Eigentum statt Miete.

Man hört und liest es überall: Derzeit sind die Zinsen auf historisch niedrigem Niveau. Wer Erspartes hat, ist gut beraten, dieses zu investieren. Auf der Bank bringt es keinen Gewinn, im Gegenteil, Inflationsgefahr droht. Aber auch ohne ein großes Eigenkapital vorweisen zu können, muss man nicht auf ewig Miete zahlen.

Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Eigentum ist günstiger

In ganz Deutschland lohnt sich der Erwerb, lautet das Fazit einer jüngst durchgeführten Untersuchung in 402 deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten.

Eigentümer einer selbst genutzten Wohnimmobilie haben gegenüber Mietern einen Kostenvorteil von bundesdurchschnittlich 41%.

Beispiel Berlin: Die Wohnkosten im Eigentum (10 Jahre Kreditlaufzeit, 22 Prozent Eigenkapital, 1,5 % Zinsen) betragen durchschnittlich 4,38 Euro/Quadratmeter. Mieter zahlen aber knapp 2 Euro mehr pro Quadratmeter!

Die Zahlen variieren zwar regional, unterm Strich gilt aber selbst für bekannte Immobilienpreishochburgen wie München und RheinMain eine Ersparnis von über 30% beim Kauf.

Wo und zu welchem Preis kaufe ich?

Es lohnt sich, die Zahlen für den jeweiligen Ort einzusehen. In manchen Regionen kann der Kauf einer eigenen Immobilie sogar einen Preisvorteil von über 46% gegenüber dem Quadratmetermietpreis betragen.

Außerdem muss auch der Kaufpreis der Immobilie angemessen sein, sonst geht die Rechnung nicht auf (Faustformel: Zu erwartende Mieteinnahme im Jahr errechnet und mit 20 bzw.in Großstädten auch 25 multipliziert, ergibt Kaufpreis).

Zinsbindung – Keine Angst vor Finanzierung 

Selbst wenn die Zinsen in den nächsten Jahren wieder steigen sollten, haben Kreditnehmer nichts zu befürchten: Bei Abschluss des Kreditvertrages wird der Zins auf 10-15 Jahre (u.U.sogar noch länger) festgelegt. Unabhängig vom aktuellen Leitzins zahlt man seinen Kredit also lange Jahre weiterhin zum unter Vertragsabschluss geltenden Zinssatz ab.

Das Institut für Wirtschaft in Köln hat berechnet, dass die Zinsen der Anschlussfinanzierung daraufhin schon auf über 4% steigen müssten, ehe sich der Ankauf einer Immobilie gegenüber dem Wohnen im Mietverhältnis nicht mehr lohnt.